2-Stunden Kostnix-Race 
im Fahrwerk in Groß-Zimmern

(Thumbs bitte zum Vergrößern anklicken)

Als Ergebnis unserer letzten Firmenbuchung im Fahrwerk anlässlich unseres 4. Lauf zur die-Drifters.de-Trophy 2003 sollte der Durchschnittswert  unserer jeweiligen Fahrerbestzeiten reichen, um uns unter die 30 besten Firmenbuchungen zu fahren. Genauer gesagt sogar auf den ersten Platz mit 6 Hundertstel Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.

Damit qualifizierten wir uns für das 'Kostnix-Race' des Fahrwerk. Eine tolle Aktion zur Belohnung der Firmenbuchungen im Fahrwerk. Warum das Rennen so heißt? Ei, weil es KOST halt NIX !! 

Ein zweistündiges Kartrennen erschien den Racern von den Drifters als ideale Distanz, um den Sprintern unter uns endlich mal das erste "richtige" Teamrennen - also kein Einzelrennen - "aufzuzwingen". Schon oft wollten die Racer die Sprinter mit auf ein Teamrennen nehmen und coachen, aber bisher ist es nie dazu gekommen.

Die Sprinter waren begeistert und regelmäßige Kontrollblicke ins Internet auf die aktuelle Best-Score-Liste auf der Homepage vom Fahrwerk zeigten, dass sich reges Interesse verstärkte.

Dieses gipfelte darin, dass sich André, Frank und Mitch mit Achim am Montag vor dem Rennen im Fahrwerk trafen, um ein wenig den Fahrerwechsel zu üben und die Ideallinie zu trainieren. Lediglich Manfred konnte den Termin wegen seines Münchener Arbeitsplatzes nicht wahrnehmen. Allerdings machte uns das keine Sorgen, da Manfred hin und wieder sogar unsere Racer attackierte und bekannt schnell ist.

Am Renntag selbst reisten Esther, Jürgen und Achim an, um ihre Sprinter anzufeuern bzw. zu coachen.

Im freien Training, das gleichzeitig Qualifying war, reichte es die meiste Zeit nur für Platz 8 oder 9, bis Manfred in den letzten Minuten noch einmal zuschlug. Immer wieder verbesserte er die Teambestzeit und erreichte am Ende sogar Platz 7 von 9 Startern.

 
Hier das Ergebnis vom Quali:

Pos. Nr. Team Best
1 9 Tyre Riders 30.56
2 7 Roadrunners 30.59
3 8 Rote Laterne 30.83
4 6 Team Opfer 31.10
5 2 dt. Boerse 31.20
6 4 Team Henke 31.27
7 3 die-Drifters.de 31.39
8 5 Team Bender 31.47
9 1 Team Koecher 31.49

 

Das Rennen wurde mit Ampelstart eröffnet und Mitch beherzigte zwar die Tipps, die er bekommen hatte und blieb schön innen. Leider wurde in der ersten Spitzkehre das Kart vor ihm gedreht und stand direkt quer vor ihm, dass er leider als letzter in die zweite Kurve ging. Das sollte ihm aber nicht reichen! Schnell konnte er den Abstand wieder verkürzen und nagte bald an Position 8. Diese konnte sich nur kurz gegen den Druck halten und musste Mitch bald passieren lassen. 

Beflügelt durch den ersten Platzgewinn, wollte Mitch nun auch wieder auf Platz 7 zurück und legte sich weiter ins Zeug.
Schnell war das nächste Opfer - nein nicht das TEAM Opfer, die waren nämlich wirklich fix unterwegs - gefunden und von Mitch überholt. Damit war er wieder auf der Position seines Startplatzes. Die anderen Teams waren aber leider nun schon weit entfernt.
Die letzte wichtige Aktion sollte kommen - nämlich der Fahrerwechsel. Mitch war sehr schnell aus dem Kart ausgestiegen - fast so schnell, wie im freien Training - und André sollte nun dafür sorgen, dass die Aufholjagd weiter gehen sollte.

Er konnte seine Zeiten auch kontinuierlich runterbringen und konnte einen Platz gut machen. Allerdings gab uns seine Körperhaltung Anlass zur Sorge. Sein Kopf schien eher den Fliehkräften Folge zu leisten, als den Wünschen seiner Halsmuskulatur. Auch die Entspannungsübungen für die Arme, die André auf der Zielgeraden praktizierte, trugen nicht gerade zu unserer Beruhigung bei! Wie sich später herausstellte war unsere Diagnose von Außen sehr treffend gewesen, aber André biss die Zähnen aufeinander und kämpfte bis zur letzten Runde wie ein Löwe - insbesondere mit sich selbst!
Beinahe hätten wir seinen Jubelschrei gehört, als er das erlösende Schild mit der "3" in der Wechselecke sah!!
Der nun folgende Fahrerwechsel war amüsant zu sehen. André platzierte das Kart optimal und war auch sehr schnell ausgestiegen. Damit Frank schneller wegkommt, hat André noch eine gewisse "Restgeschwindigkeit" im Kart gelassen, so dass Frank zu seiner ersten "Turnübung" gezwungen wurde!

Von hinten sprang er in das wegrollende Kart und konnte auch gleich davon brausen. Runde für Runde fuhr er konstant niedrige 31er Zeiten und es schien nur eine Frage der Zeit, bis er die 30 knacken sollte. KNACK - da war die erste! Und so ging es weiter. Seine Zeiten schwankten nun zwischen 30.92 und 31.30. Eine großartige Leistung, die mit einem verdienten Positionsgewinn von 2 Plätzen belohnt wurde. Das i-Tüpfelchen kam aber noch! Nach einer gelungenen Einparkaktion in der Wechselbox wollten die Muskeln eigentlich jetzt eine Erholungspause. Zu früh, denn Frank saß noch im Kart!!
Irgendwie bewegte er sich aus dem Sitz und lag dann in der Wechselecke auf der Strecke. Zuerst dachten wir, das wäre eine der coolen trainierten "aus-dem-Kart-Abrollübung", aber es stellte sich später heraus, dass Frank sich sogar leichte Schmerzen bei der Aktion zugefügt hatte und gar nicht mehr anders aus dem Kart gekommen wäre. Erfreulicherweise stellten sich die Schmerzen recht schnell wieder ein und Frank erfreut sich wieder bester Gesundheit.

Manfred bekam von dem Spektakel gar nichts mit, denn er sollte ja nun den Schlußturn fahren und wir waren gespannt, ob er einen Platz gut machen sollte und uns von Platz 6 noch weiter nach vorne bringen sollte, auf den wir nach dem Fahrerwechsel wieder abrutschten. Immerhin war er zwar bisher immer wieder der schnellste Sprinter, aber ihm fehlte das Training vom Montag...

Seine Zeiten pendelten wie ein Metronom und wir sahen nur noch geringe Chancen auf einen Platzgewinn, wenngleich das verfolgte Team 4 deutlich langsamer fuhr als Manfred.
Allerdings kamen uns die Wechsel der Teams 4 + 8 nun zugute. Manfred konnte Team Henke (4) während ihres Fahrerwechsels überholen, wurde aber dafür nun von deren schnellstem Schlußturnfahrer Roland verfolgt.
Die La Ola und die Anfeuerung schien aber bei Manfred etwas zu nützen, denn seine Zeiten stabilisierten sich nun. Es rutschte sogar versehentlich  [ :-))] eine 30.99 dazwischen. Das war auch gut so, denn Roland kam unaufhaltsam näher und der Abstand schrumpfte sogar zwischenzeitlich auf 2 Sekunden. Durch diverse Überrundungen und schnellere Runden von Manfred konnte der Abstand aber immer wieder vergrößert werden!

So reichte es zu einem großartigen 5 Platz, der aus unserer Sicht der beste zu erreichende Platz war, da die Teams auf Platz 1 bis 4 jeweils mindestens einen Top-Fahrer hatten, die regelmäßig mit 30er Zeiten die Runden drehten.

 Hier das Rennergebnis:

Pos. Nr. Team Rd. Best
1 9 Tyre Riders 229 30.38
2 7 Roadrunners 229 30.38
3 2 dt. Boerse 228 30.79
4 8 Rote Laterne 228 30.42
5 3 die-Drifters.de 227 30.92
6 4 Team Henke 227 30.79
7 6 Team Opfer 226 30.67
8 1 Team Koecher 222 30.66
9 5 Team Bender 220 31.11

 

Fazit: Alle Teilnehmer hatten ein super Rennen und viel Spaß. Schließlich gab es außerdem bei dieser Veranstaltung nur Gewinner!!
Vielen Dank an das Fahrwerk in Groß-Zimmern und - macht weiter so!!

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hohe Qualität für DSL
mittlere Qualität für ISDN