6-Stunden-Rennen in Oberhausen

Jumbo Kart - da soll eben alles etwas größer und schwerer sein, wurde uns gesagt. 
Deshalb meldeten wir für unsere schweren Fahrer ein Team dort an. Hannes war zwar erst verhindert, konnte dann aber später doch, daher fuhr Jürgen bei uns. Da wir kein zweites Team mehr melden konnten, kam es, dass Hannes in einem anderen Team, diesmal gegen uns fuhr. Das sollte ihn mächtig motivieren zumal sein Teamchef Günter Zander ihn mächtig anspornte, was eigentlich gar nicht nötig war...

Ohne Training machten wir uns nach Oberhausen und hatten gerade mal 30 Minuten Freies Training, um die über 1.000 m lange Bahn zu erkunden und uns einzuprägen.

Da wir frühzeitig abreisen mussten, um rechtzeitig zum nächsten Rennen in Erkelenz zu erscheinen, war klar, dass Achim den Schlussturn fuhr. Somit fuhr Esther das Quali, da der Qualifahrer gleichzeitig den ersten Turn fahren musste.

Nachfolgend das Ergebnis vom Quali:

Pos Nr. Name Bestzeit
1 9 ACO Four Runner 1:13.58
2 4 Wer hat der hat 1:13.91
3 35 No Name 1:14.10
4 17 ACO Junior Master 1:14.39
5 22 RRR Racing 1:14.40
6 25 ACO Speed Racing 1:14.48
7 10 KG Nordhorn 1:14.73
8 19 Motley Crew 1:14.97
9 1 Puma - Racing Team 1:15.32
10 14 ACV Duisburg 1:15.51
11 3 Pro Kart Team 1:15.80
12 6 M-K-M Racing 1:16.45
13 12 die-Drifters.de 1:16.47
14 23 Roadrunner e.V. 1:16.67
15 28 Rücklicht 1:16.78
16 27 KC Mausbach 1:16.82
17 29 Phase One Karting Team 1:17.37
18 31 Team 6 1:17.52
19 11 MSF - Overberge e.V. im AD 1:17.63
20 13 Pegasus 1 1:19.71
21 24 MAX Werbetechnik 1:20.00

Wir waren mit dem Ergebnis zufrieden, zumal Esther nicht mit Ihrer Sitzschale fahren durfte, sondern alle Fahrer das Gewicht (Esther 22,25 kg, Achim 10,0 kg) im Seitenkasten mitführen mussten. Für das Rennen hatten uns mindestens den 12. Platz vorgenommen. 

Der erste Turn lief überwiegend friedlich ab. Esther wechselte sich immer wieder mit dem KC Mausbach die Position, da beide Ihre Stärke nicht gerade im Vorwegfahren hatten. So kam es auch, dass der Fahrer von Rücklicht immer wieder "im Weg" war.

An der Spitze hatte sich ein 5er Trupp davon gemacht. Wie an einer Schnur aufgereiht fuhren sie und wurden von Michael Weidemann (Wer hat der hat) gekonnt "ausgebremst". So konnten sie die Überlegenheit ihrer Karts nicht ausspielen, sondern mussten sich ca. 90 Minuten gedulden, bis der erste Fahrerwechsel fällig war. Dann wurde die Führungstruppe mächtig auseinander getrieben.

Kurz darauf entbrannte die Jagd auf die guten Karts, da bei jedem Fahrerwechsel auch gleichzeitig das Kart gewechselt wurde.

Entgegen der ursprünglichen Planung nahmen wir Esther leider 4 Minuten zu früh aus dem Kart, weil unser Teamchef Achim mehr Vertrauen in die Aufzeichnung eines anderen Teamchefs hatte, als in seine eigenen (tssss?!). Das Ergebnis war, dass doch Hannes im Pro Kart Team den absoluten Brenner erhielt und nicht Jürgen, der leider ein Kart später eine Möhre erwischte. Zielstrebig wurde er ebenfalls frühzeitig erlöst, als ein brauchbares Kart erreichbar war. Achim musste nun doch schon ran und konnte zufrieden sein. Allerdings musste er Hannes deutlich ohne Gegenwehr an sich vorüber ziehen lassen.

Nun folgte der 3. frühzeitige Wechsel, der uns zwar einen zusätzlichen Fahrerwechsel kosten sollte , sich allerdings auch auszahlte, da unser 92 kg schwere Jürgen nun den Brenner von Hannes übernehmen konnte. Somit hatte Jürgen sichtliche Freude daran, seine Runden zu drehen und kam auch nach einer guten Leistung freudestrahlend aus dem Kart gestiegen. Schließlich sind wir ja zum Spaß-haben auch da!!
Bemerkenswert ist, dass wir bei diesem Kartwechsel leider von der Boxencrew ausgebremst wurden, da das Kart noch getankt werden musste und wir somit nicht abfahren konnten. Die erhöhte Standzeit wurde uns aber am Ende wieder gut geschrieben und kostete keinen Platz. 

Nach Jürgen musste Esther noch einmal 4 Minuten ran, um dann sofort mit Hannes und Jürgen nach Erkelenz zu rasen, damit dort das Freie Training gefahren werden konnte. Schließlich kannten Jürgen und Hannes die Bahn dort noch nicht!

Beim nächsten Wechsel schnappte Achim das 4 Minuten zuvor abgestellte Brennerkart von Jürgen dem ProKart Team vor der Nase weg, da Uwe eine halbe Runde zu spät in die Boxengasse kam. Bei der Hektik wurden aber leider 5 kg zu viel Zusatzgewicht eingeladen...
Zum Glück von Christina erwischte sie aber auch ein Kart, das sehr gut war und hatte eigentlich keinen Grund zur Klage! Somit fuhren beide zufrieden ihre Runden und Achim sogar die Bestzeit für die-Drifters.de.

Am Ende fuhren wir als 11. Team direkt hinter dem Pro Kart Team über die Ziellinie und waren mit dem vermeintlich erreichten Ergebnis recht zufrieden.

Nach dem Rennen tagt aber in Oberhausen immer noch das Schiedsgericht und bereinigt Unregelmäßigkeiten, die während des Rennes aufgetreten sind. Dazu gehören Fahrtzeitüberschreitungen, Gewichtsunterschreitungen, unser überlanger Tankstopp etc.

Dabei wurden zwei Teams (ACV Duisburg und Puma-Racing Team) noch jeweils drei Runden wegen Fahrtzeitüberschreitung abgezogen und das vermeintliche Siegerteam (Wer hat der hat) wurde wegen Differenzen beim Wiegen von der Wertung ausgeschlossen.

Somit kletterten wir am Ende unerwartet auf Platz 10 von 21.

Hier das bereinigte Endergebnis:

Pos Nr. Name Runden
1 25 ACO Speed Racing 287
2 17 ACO Junior Master 286
3 35 No Name 286
4 22 RRR Racing 286
5 19 Motley Crew 285
6 10 KC Nordhorn 285
7 9 ACO Four Runner 285
8 3 Pro Kart Team 284
9 14 ACV Duisburg 282
10 12 die-Drifters.de 281
11 6 M-K-M Racing 280
12 23 Roadrunner e.V. 279
13 28 Rücklicht 278
14 1 Puma - Racing Team 277
15 27 KC Mausbach 272
16 13 Pegasus 1 269
17 31 Team 6 267
18 29 Phase One Karting Team 265
19 11 MSF - Overberge e.V. im AD 262
20 24 MAX Werbetechnik 260
  4 Wer hat der hat 288

 

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